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„Made for Recycling“: Positive Ausnahme im Dschungel der Green Claims

+++ Marktcheck: Nur drei von 163 Werbeaussagen entsprechen geplanten EU-Regeln

+++ "Made for Recycling": Mit dem international etablierten Siegel bietet Interseroh+ Herstellern und Händlern europaweit die Chance auf rechtssicheres Werben

+++ Wissenschaftlich fundierte Verpackungsanalyse und hohe Transparenz

Köln. Europa zeigt Greenwashing die rote Karte: Mit der geplanten Green-Claims-Richtlinie will die EU-Kommission mehr Transparenz bei umweltbezogenen Werbeaussagen schaffen und eine Irreführung der Verbraucher*innen verhindern. In der Studie „The State of Green Claims 2024" haben die Expert*innen von House of Change jetzt untersucht, inwieweit Hersteller den voraussichtlichen neuen Anforderungen heute schon gerecht werden. Das ernüchternde Ergebnis: Von 163 Werbeaussagen auf 78 Markenartikeln erfüllen nur drei die Kriterien der Green Claims Directive. Die gute Nachricht: Das Siegel „Made for Recycling“ gehört zu den wenigen positiven Ausnahmen. Laut Studie wirbt das Unternehmen Hochland Deutschland GmbH damit transparent, verständlich und fundiert für die Recyclingfähigkeit seiner Grünländer Käse-Verpackung. Neben der Information „Recyclingfähigkeit: sehr gut” hat Grünländer unter anderem einen Link abgedruckt, über den Verbraucher*innen das Zertifikat von Interseroh+ direkt einsehen können.

„Der Weg zu verantwortungsbewusstem Konsum führt über transparente, verlässliche Informationen“, sagt Frank Kurrat, CSO von Interseroh+. „Mit ,Made for Recycling‘ unterstützen wir unsere Kunden dabei, sich in puncto Verpackungen rechtssicher aufzustellen – und nachhaltig vom Wettbewerb abzuheben.“

Überprüfbarkeit ist entscheidend

Zu den Kernkriterien der neuen EU-Richtlinie, die frühestens Ende 2024 in Kraft tritt, gehört die Überprüfbarkeit von Green Claims. Wer Aussagen wie „klimaneutral“ oder „recyclingfähig“ auf seine Verpackungen druckt, muss dies gemäß Entwurf künftig auch belegen können. „Made for Recycling“, dem international anerkannten Standard für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen liegt eine wissenschaftliche Bewertungsmethodik zugrunde, die von Interseroh+ gemeinsam mit dem bifa Umweltinstitut entwickelt und vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV bestätigt wurde.

Die Analyse der Verpackungen erfolgt im Kompetenzzentrum für Kunststoffrecycling von Interzero in Maribor, der einzigen offiziell akkreditierten Forschungseinrichtung in der EU, die sich auf die Entwicklung und Analyse von Recyclingkunststoffen spezialisiert hat. Untersucht werden nicht nur die Materialien und das Design der Verpackungen, sondern auch die praktische Sortier- und Verwertungsinfrastruktur, die von Land zu Land stark variieren kann. So erhalten die Hersteller wertvolle Informationen für die nachhaltige Optimierung ihrer Verpackungen.  

Nach erfolgreicher Verpackungsanalyse kann, bei entsprechend guter oder sehr guter Bewertung, das Siegel „Made for Recycling“ verwendet werden.

Das anliegende Foto kann unter der Quellenangabe ©House of Change / info.link verwendet werden.

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Über Interseroh+:

Interseroh+ ist die Recycling-Allianz des Kreislaufdienstleisters Interzero. Das Angebot der Interseroh+ GmbH richtet sich an alle Unternehmen, die nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen wollen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoffkreisläufen übernehmen – dazu können sie gemeinsam Mitglied der Recycling-Allianz werden.

Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.de.

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